Aktuelles



Fürs zweite Halbjahr ergeben sich einige Programmänderungen. Bitte beachten Sie die neuen Angaben zu den Veranstaltungen im Jahresprogramm.

Ausstellung

6. – 22. September 2019

Norbert May, Solothurn; Aquarelle

Jérôme Schaad, Oberbipp; Acryl, Tinte

Christoph Abbühl, Solothurn; Tusche auf Papier




Drei Wege

Im Alltag .../kleine Besonderheiten .../was nicht unmittelbar erkennbar ist, .../fragmentarische Interpretationen ...

Mit diesen Aussagen zu ihrem künstlerischen Anliegen nähern sich die Künstler einander an; jeder auf seinem Weg, mit andern Mitteln, in seinem Kunstverständnis, aber bereit, die Betrachterin, den Betrachter anzusprechen.

Norbert May stammt aus Trier. Er lebt mit seiner Frau Franziska Schmid seit 1980 im Loreto-Haus in Solothurn. Er schreibt: Von Beruf war ich Gold- und Silberschmied. Seit 2008 übe ich mich stärker im Aquarellieren. Freudig staunend bleibe ich oft hängen an kleinen Besonderheiten, die mir im Alltag begegnen. Ich versuche sie malerisch zu erfassen und dann, durch die Ausstellung, mit Betrachtern zu teilen .

Jérôme Schaad: Meine Fotografien, auch meine Zeichnungen, wollen einladen zu einer Betrachtung dessen, was nicht unmittelbar erkennbar und benennbar ist. In allem was uns umgibt, steckt etwas Wesentliches, das nicht darstellt, das da ist. Dieses geheimnisvolle, schwer fassbare fesselt uns immer wieder. Es ist in uns und um uns, geht ein und aus in unzähligen Formen und entzieht sich doch jedem Zugriff. Auf Schritt und Tritt treffe ich auf seine Signale, die mir zuflüstern: Komm näher, verweile, entdecke. Was ich finde, sind Erscheinungen, bittersüsse, die mich ergreifen und antreiben, das Gesehene mitzugestalten, im kleinen Format, das meinem Schaffen entspricht. So kann eine stille Vertraulichkeit zwischen Mensch und Bild gedeihen.

Christopd Abbühl: Mein bildnerisches Schaffen ist geprägt von Farbe und Form. Meine Bilder sind ohne Botschaft und absichtslos. Man sieht was man sieht, nicht mehr und nicht weniger. Die kleinformatigen Farbräume sind weder Wiedergaben noch Abstraktionen, sondern fragmentarische Interpretationen von gesehenen Wirklichkeiten in urbanen Räumen, in Landschaften oder in der Natur. Manchmal treffen in meinen kleinen Malereien strenge Geometrien auf fliessende Weichheit. Damit lote ich die Grenzen aus zwischen starr und bewegt, hart und weich, fest und fliessend, gebaut und gewachsen.

Vernissage: Freitag, 6. September 2019, 19 Uhr

Öffnungszeiten Galerie: Sa/So 14 – 17 Uhr, Mi/Fr 18 – 20 Uhr




KONZERT

Sonntag, 15. September 2019, 17:00 Uhr

In flagranti – the voyage

Barbara Andres – Violine; Barbara Fluri – Violine, Mandoline, Clarino; Daniel Hettelingh – Gitarre, Gesang, Bodhran, Percussion; Kurt Studer – Bass, Gitarre, Hanottere, Flöten, Uilleanpipes, Percussion; Linus Walter –Akkordeon




Seit 29 Jahren setzen sich in flagranti mit der europäischen Volksmusik auseinander. Fünf Musikverrückte spielen mit Leidenschaft wilde Rhythmen, melancholische Lieder und Instrumentalstücke, jagen nicht jeder Modeströmung nach, sammeln internationale Volksweisen, arrangieren diese in eigener Regie und interpretieren rhythmisch komplexe Stücke präzis und federleicht.  Viele Stücke und Lieder stammen vorwiegend aus Ländern, in denen das Volkslied einen höheren Stellenwert geniesst als bei uns, wie etwa in Irland, England, Belgien, Rumänien, Serbien, Bulgarien und vielen mehr. Aber auch in der Gegenwart werden sie fündig und fügen neue Lieder gekonnt in ihr vielfältiges Programm ein. Im Programm „the voyage“ zeigen sich in flagranti verspielt, interpretieren und singen Balladen, Lumpenlieder, Tänze und eigene Stücke im unverkennbaren in flagranti-Stil. Die Reise führt vom 3/4 über den 7/8 bis zum 26/8 Takt, durch viele Länder und Kulturen mit interessanten Geschichten. Mit ihren zahlreichen Instrumenten und dem abwechslungsreichen Sound berühren und verzaubern sie immer wieder aufs Neue. 

Diese „Voyage“ finden Sie in keinem Reiseführer, sie wird Ihnen aber brennend empfohlen!


Eintritt frei, Kollekte – Kaffeestube/Gartenbeizli ab 16:00 Uhr






Stiftung „Pro Hersiwil“:
In der Organisation des NäijereHuus sind wegen Demissionen auf Ende 2019 einige Ämter neu zu besetzen. Wir suchen eine neue Präsidentin/einen neuen Präsidenten für die Stiftung und je ein weiteres Mitglied für den Stiftungsrat und das Team. Mit unserm Aufruf richten wir uns an Höferinnen/Höfer und Auswärtige. Es ist uns ein Anliegen, dass das NäijereHuus weiterhin als „Ort der Begegnung“ wahrgenommen wird, in dem kulturelle Anlässe angeboten werden, so wie es in den Stiftungszielen formuliert ist. Für neue Ideen bei der Gestaltung des Programmes und in Fragen der Programmdichte – das zeitliche Engagement soll Ihren Möglichkeiten angepasst sein - ist der Stiftungsrat offen. Wenn Sie sich für die ehrenamtliche Arbeit im NäijereHuus interessieren, melden Sie sich bitte bis Ende Januar bei einem Mitglied der Stiftung (Rolf Gerber, Barbara Bitterli, Heiner Geiser, Peter Häberli, Sabine Sterki, Urs Rufer oder Georg Schmid), damit wir Sie nach einer ersten Orientierung zu einem Gespräch einladen können.

Wir freuen uns auf Leute, die sich fürs NäijereHuus engagieren wollen.
Für das NäijereHuus-Team
Georg Schmid

Beachten Sie bitte die Anzeigen in der aktuellen Presse (Azeiger, Solothurner Zeitung, chrut und rüebe)