Aktuelles



Fürs zweite Halbjahr ergeben sich einige Programmänderungen. Bitte beachten Sie die neuen Angaben zu den Veranstaltungen im Jahresprogramm.


   

         Lucio Zanello                             Jakob Bigler

Jakob Bigler lebt und arbeitet in Mümliswil. Für sein kreatives Kunstschaffen setzt er immer mehrere Techniken ein. So kombiniert er Malerei und verschiedene Drucktechniken  (Lithografie, Siebdruck, Monotypie, Algraphie und Transfer) zusammen auf Leinwand und Büttenpapier. In der Kombination von Malerei und Drucktechnik entstehen interessante Bildgestaltungen. Durch die aufwendige Mix-Media Technik entstehen oftmals Werke von abstrakten und informellen Bildsequenzen. Die experimentelle Kunst interessiert ihn besonders. Spontanes, Gesehenes und Fantasievolles fliesst in die Bildgebung ein. Die in der Galerie NäijereHuus gezeigten Bilder und Grafiken zeigen einen Überblick über sein künstlerisches Schaffen. (www.jbigler.com)

Der 1953 in Udine (Italien) geborene Künstler Lucio Zanello, der heute in Obergösgen  wohnt und arbeitet, setzt sich seit längerer Zeit kritisch mit dem Thema Raum, Lebensraum, Schrift und die Vergänglichkeit des Seins auseinander. Der Künstler stellt sich auch unangenehmen Fragen über das Hier und Dort, Saat und Ernte oder Kommen und Gehen. Seine Visionen entlarven den menschlichen Alltag. Gemälde, Zeichnungen und Objekte passen zusammen wie die Steinchen eines Mosaiks und geben den Blick frei auf eine Wirklichkeit, die zugleich verwirrt und fasziniert.

Vernissage: Freitag, 15. November 2019, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Sa/So 14 – 17 Uhr, Mi/Fr 18 – 20 Uhr

Am 1. Dezember von 14:00 bis 15:30 wegen des Kammermusik-Konzertes mit dem "Trio Rafale".



KONZERT

1. Dezember 2019, 17:00 Uhr

Das „Trio Rafale“

spielt Kammermusik von


Ludwig van Beethoven (1770–1827) – Geistertrio, op. 70 Nr. 1 in D-Dur

Johannes Brahms (1833–1897) – Klaviertrio, op. 8 in H-Dur

Maki Wiederkehr, Klavier - Daniel Meller, Violine - Flurin Cuonz, Violoncello

Mit dem Geistertrio von Beethoven und dem Trio in H-Dur von Brahms in der Spätfassung stehen zwei zentrale Werke der Kammermusikliteratur auf dem Programm. Das Trio in D-Dur op. 70 Nr. 1 (1808) verdankt seinen Namen dem zweiten Satz, der in seiner düsteren, manchmal unwirklichen Stimmung und kargen Melodieführung in Beethovens Werk einzigartig ist. Eingebettet ist der Mittelsatz in zwei energievolle Ecksätze, die einen Kontrast dazu darstellen. Das erste Klaviertrio von Brahms op. 8 in H-Dur, war in seiner ursprünglichen Form zugleich auch sein erstes Kammermusikwerk, welches 1854 veröffentlicht wurde. Die Publikation erfolgte auf das Drängen von Clara Schumann, obwohl Brahms selber es „gerne noch behalten hätte, um später darin zu ändern“. So nahm er denn 1888 den Umstand zum Anlass, als Simrock die Rechte an seinen Werken erwarb, das Trio nochmals komplett zu überarbeiten. Konkret bedeutete dies eine Kürzung von fast einem Drittel; diese betrafen vor allem programmatische Elemente oder Passagen, wie z.B. das Seitenthema des vierten Satzes, welches ein Zitat aus Beethovens „An die ferne Geliebte“ enthält und in der Frühfassung als Botschaft für Clara Schumann bestimmt war. Das Werk beginnt mit wunderbar lyrischen Themen und endet mit einem eher untypischen düsteren vierten Satz in h-moll: Vergeblich erwartet man einen unbeschwerten oder strahlenden Schlusssatz.

Eintritt frei, Kollekte - Im Anschluss ans Konzert gibt es bei unserer Weihnachtstanne im NäijereHuus-Garten Glühwein und Tee, Zopf und Brot.





Slam Poetrie, Kabarett und Musik

Das war am Sonntag,                 3. November 2019, 17:00 Uhr

Geschickt – mit Kilian Ziegler & Samuel Blatter

90 Minuten beste Unterhaltung: Witzig, spritzig und aktuell. Kein Lottogewinn, aber ein Liebesbrief ans Publikum!

Wir danken der SOBA für die grosszügige Unterstützung.









Stiftung „Pro Hersiwil“:
In der Organisation des NäijereHuus sind wegen Demissionen auf Ende 2019 einige Ämter neu zu besetzen. Wir suchen eine neue Präsidentin/einen neuen Präsidenten für die Stiftung und je ein weiteres Mitglied für den Stiftungsrat und das Team. Mit unserm Aufruf richten wir uns an Höferinnen/Höfer und Auswärtige. Es ist uns ein Anliegen, dass das NäijereHuus weiterhin als „Ort der Begegnung“ wahrgenommen wird, in dem kulturelle Anlässe angeboten werden, so wie es in den Stiftungszielen formuliert ist. Für neue Ideen bei der Gestaltung des Programmes und in Fragen der Programmdichte – das zeitliche Engagement soll Ihren Möglichkeiten angepasst sein - ist der Stiftungsrat offen. Wenn Sie sich für die ehrenamtliche Arbeit im NäijereHuus interessieren, melden Sie sich bitte bis Ende Januar bei einem Mitglied der Stiftung (Rolf Gerber, Barbara Bitterli, Heiner Geiser, Peter Häberli, Sabine Sterki, Urs Rufer oder Georg Schmid), damit wir Sie nach einer ersten Orientierung zu einem Gespräch einladen können.

Wir freuen uns auf Leute, die sich fürs NäijereHuus engagieren wollen.
Für das NäijereHuus-Team
Georg Schmid

Beachten Sie bitte die Anzeigen in der aktuellen Presse (Azeiger, Solothurner Zeitung, chrut und rüebe)